Allgemeines zu den Reitabzeichen der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN)


Seit 2014 gibt es 10 verschiedene Reitabzeichen der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), die alle aufeinander aufbauen.

Das erste Abzeichen, ist das RAZ 10 , dann folgt RAZ 9 usw.


Die RAZ 10-6 können in beliebiger Reihenfolge absolviert werden.

 

In allen Abzeichen wird das Reiten überprüft, aber die Anforderungen steigern sich zunehmend, so dass auch Geschicklichkeitsprüfungen, Bodenarbeit und Theorie ein Teil der Prüfung darstellen. 


Die Reitlehrer geben für jede Gruppe eine Empfehlung welches Reitabzeichen das Passendste wäre. Wenn Sie Fragen haben, sprechen sie uns gerne an!


Die Reitabzeichen 10, 9, 8,7,6,5


Reitabzeichen 10:

  • Freies oder geführtes Reiten im Schritt und Trab
  • Mithilfe beim Putzen, Trensen und Satteln

Reitabzeichen 9:

  • Freies Reiten im Schritt und Trab (Aussitzen und Leichttraben)
  • einzeln galoppieren
  • Kenntnisse zum Pferdeverhalten
  • Ethische Grundsätze
  • Bügel einstellen
  • Bodenarbeit

Reitabzeichen 8:

  • Geschicklichkeitsparcours 
  • Schritt und Trab ohne Bügel
  • leichter Sitz
  • Pferderassen, Farben, Abzeichen, Körperbau,
  • Sitzformen, Hufschlagfiguren, Bahnordnung
  • Bodenarbeit mit Slalom,

Reitabzeichen 7:


Reitabzeichen 6:


Reitabzeichen 5:


Die Longierabzeichen


Longierabzeichen 5:


Das Longierabzeichen ist Voraussetzung z.B. für den Trainerassistenten und den Trainer C Schein.


Longierabzeichen 4:


Bodenarbeitsabzeichen

Voraussetzungen für die Zulassung zum Lehrgang sind die geistige und körperliche Mindestreife des Bewerbers. Für den Erwerb des Abzeichens ist die Mitgliedschaft in einem der FN angeschlossenen Pferdesportverein Voraussetzung. Der Besitz des Pferdeführerscheins Umgang oder der Reitabzeichen 7 und 6 wird empfohlen. 

 

Teil 1: Theoretische Einführung und Grundlagen der Bodenarbeit

 

  • Definition, Trainingsmethoden
  • Formen und Inhalte der Bodenarbeit
  • Ziele und Nutzen der Bodenarbeit für Pferdehalter, Pferdesportler und Pferd
  • Verhalten, Wahrnehmung, Lernfähigkeit des Pferdes
  • praktische Bodenarbeit (Grundlagen, u.a. Ausrüstung für Mensch und Pferd,
  • Führposition, Führtechnik, Hilfengebung, Körpersprache), Sicherheitsaspekte im
  • Basis-, Geschicklichkeits- und Gelassenheitstraining

Teil 2: Führtraining

    • präzises Führen
    • Anhalten, Stehenbleiben
    • gehorsames Stillstehen
    • Rückwärtstreten lassen
    • Tempowechsel, Gangartwechsel
    • Handwechsel/Seitenwechsel des Führenden
    • Hufschlagfiguren

Teil 3: Gelassenheitstraining

  • Kurzlonge (Tempo- und Gangartwechsel)
  • Engpässe
  • Hindernisse aus der Gelassenheitsprüfung (GHP)

Teil 4: Geschicklichkeitstraining

  • seitliches Verschieben des Pferdes
  • Arbeit in Ecken

 

 


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